Rostocker Nikolaikirche © Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett


Rostocker Nikolaikirche © Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett


Das Original ist leider bereits verkauft. Bei Interesse an diesem Motiv können Sie gerne einen Druck von unseren Aquarellen erwerben.

Rostocker Nikolaikirche © Aquarell von Frank Koebsch auf einem Zigarrenkistenbrett im Format 16,3 x 23.3 cm

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Die Rostocker Kirchen in der Altstadt mit den vielen Details an der Stadtmauer gehören zu den beliebtesten Motiven der Hansestadt. Einmal sind die Petri- und Nikolaikirche gute Landmarken, die schon aus der Ferne zu sehen sind. Zum anderen gehören die Kirchen in unserem Land zu der Geschichte unserer Dörfer und Städte.  Dieses sind vielleicht auch die Gründe, warum viele Maler die Motive der Rostocker Altstadt gemalt haben. Einer bekanntesten Maler, der die Landschaften, Dörfer und Städte sowie das Leben im MV dokumentiert hat, ist Carl Malchin. Er hat mindesten zwei Bilder von der Rostocker Nikolaikirche gemalt.  Einmal gibt es das Bild „Winter – Motiv aus Rostock“ aus dem Jahr 1898 und dann das Bild „Blick auf die Nikolaikirche“ aus den Jahren 1907 / 1908. Als ich auf den Spuren von Carl Malchin unterwegs war, haben mich die Stadtansichten Rostocks mit St. Nikolai von ihm fasziniert. Ich selber habe die Rostocker Nikolaikirche bereits mehrmals als Aquarell („Bei der Lohmühle“ und „Stadtmauer bei der Nikolaikirche“ sowie „Nikolaikirche Rostock“) gemalt. Als das Staatliche Museum Schwerin für den 05. Juli 2019 eine neue Ausstellung über Carl Malchin ankündigte und ich diese Ausstellung mit zwei Aquarellkursen begleiten sollte, ist die Idee entstanden noch ein weiteres Aquarell von der Nikolai Kirche zu malen. Das Besondere an dieser Bild ist, dass es sich um eine Malerei auf einem Zigarrenkistendeckel handelt. Carl Malin hatte selbst 147 Öl Bilder auf solchen kleinen Holztafeln gemalt. Das Holz der Zigarrenkisten war zu der damaligen Zeit ein beliebter Maluntergrund. Carl SpitzwegGiovanni Fattori, Théo van Rysselberghe und als weiterer der Mecklenburger Franz Bunke hatten ebenfalls auf Zigarrenkistenbrettern gemalt. Da ich nicht direkt auf dem Holz malen wollte, habe ich die Zigarrenkistendeckel nach dem Abschleifen mit Aqua Grund fein von Schmincke als Gesso mehrmals beschichtet, genau wie man es bei Aquarellen auf Leinwand oder Aluminium machen kann. Nach einer Vorzeichnung ist dann mit meinen Aquarellfarben von Schmincke die Miniatur „Rostocker Nikolaikirche“ auf einem Zigarrenkistenbrett entstanden.

P.S.: Vielleicht wollen Sie mich ja auch einmal auf den Spuren von Carl Malchin begleiten und Stadtansichten oder Landschaftsaquarellen malen, dann finden Sie hier die Beschreibung der Aquarellkurse.

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